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Die Ausrüstung unserer Namu wird ständig überarbeitet und erweitert...
Dies ist also nur eine kurze Momentaufnahme der Gegenstände und Ausrüstungsteile, die mitgeführt, bzw. installiert sind.




Decksausrüstung:
Das Deck wurde mit einer AntiRutsch-Farbe “Interdeck” von international beschichtet und bekam zusätzliche Dorade-Lüfter von Plastimo spendiert.
In der Saison 2011 haben wir neue Fenster mit Aluminium-Rahmen der Firmen Gebo und Nemo montiert. Diese sind teilweise zum Öffnen.

Die Besegelung besteht aus einem Pentex-Mylar-Groß der Firma JAN-Segel, einer triradialen Genau, einer Arbeitsfock und einem Sturm-Vorsegel.

Weiter gehört auch ein 2m Schlauchboot vom “Compass” zur Decksausrüstung





Pantry / Wasser/ Gas / Heizung:

In der Patnry findet man einen kardanisch aufgehängten 4flammen Gas-Backofen.  Die Gasleitung wird mit einem elektro-magnetischen Ventil der Marke TRUMA ferngesteuert.

Für Behaglichkeit und Komfort sorgt an Bord eine TRUMA 4000E. Diese wird wie der Backofen mit Gas betreiben und hat in der Nasszelle, im Motorraum, in der Eignerkabine und in der Vorschiff-Kabine einen Luftauslass. Im Salon befinden sich auf Fußhöhe im Sitzbereich zwei Auslässe. Im Sommer kann über dieses System auch Frischluft in das Schiff geführt werden-wichtig wenn mann die Decksluken aufgrund von Regen nicht, oder nur gering öffnen kann.

Drei 5kg-Gasflaschen versorgen das gesamte System.

Wir haben Kapazität für 250 Liter Wasser in einem Tank  der unter den Vorschiffskojen verbaut ist. Eine Druckwasserpumpe mit Druckspeicher sorgt für die nötige Fließgeschwindigkeit. Das System ist mit mehreren Filtern ausgestattet. Direkt hinter dem Einfüllstutzen im Deck sitzt ein Grobfilter, dann ist hinter dem Tank kurz vor der Druckpumpe ein Feinfilter mit austauschbarem Maschensieb und eine Aktivkohle Filter-kassette für. Dies reicht um für gut nutzbares Brauchwasser zu sorgen.

 


Für Trinkwasser haben wir ein “Katadyn-Combi plus” - Filter, das an der Entnahmestelle in der Pantry montiert ist. Hier kann man über einen Absperr-Verteiler auf das Filter umschalten und erhält somit - hochgereinigtes Trinkwasser. Das Filter ist mit einem Keramik- und einem Aktivkohle-Element ausgerüstet und filtert so Partikel ab einer Größe von 0,0002 mm heraus. Somit haben Bakterien, Protozoen, viele Viren, Chemikalien und schlechter Geschmack keine Chance mehr.




Für Dusch-/Abwasch-Komfort sorgt ein 50 Liter ELGENA Warmwasserboiler (NauticTherm ME), der ins Druckwassersystem integriert ist. Er ist mit 230Volt bei Landstrom im Hafen benutzbar (geringer Anschlusswert von 660Watt =  ca 3A) während Motorfahrten entzieht er dem Kühlsystem der Zweikreiskühlung die Energie für herrliches warmes Wasser. Im Cockpit ist eine Kalt/Warm-Druckwasser-Dusche installiert - mit geschlossener Kuchenbude sogar bei kaltem und windigem Wetter eine echte Bereicherung. Wer steht schon gerne auf Wa...ge morgens mit 6 anderen Leuten in einer Schlange vor dem Duschcontainer um für 1Euro 60 Sekunden lang zu Duschen ;-)


Motor:

Der Motor ist ein Bukh DV20 aus dem Jahre 1982. Wir führen an Bord 250 Liter Diesel in einem Aluminiumtank mit. Über eine elektrische Pumpe wird aus dem großen Tank der benötigte Diesel über mehrere Filter und einen Wasserabscheider in den 33l Tagestank aus Plastik gepumpt.

Als Hilfsmotor für das Schlauchboot führen wir einen Parsun 2,6PS Viertaktaussenborder mit.


Elektrik:

Die Versorgung unserer Yacht mit elektrischer Energie steht auf mehreren Säulen.
Im Hafen, bzw. unter Landstrom wird mit Hilfe eines stabilisierten Netzteils (Leistung 360Watt) ein maximaler Strom von 30 Ampere bei 12 Volt Spannung zur Verfügung gestellt. Bei Netzteilbetrieb sind die Batterien vom System komplett getrennt.

Während des Landstrombetriebs können die 3 Batteriebänke (2 x 95Ah Blei-Akku + 2 x 95Ah Blei Akku + 1 x 88 Ah Blei Akku) unabhängig voneinander geladen werden. Diese Aufgabe übernimmt ein 3Stufen Ladegerät der Marke Yachttronik. Dieses Ladegerät kann die Bänke über einen integrierten Ladestromverteiler mit Hilfe einer temperaturkompensierten IUoU-Kennlinie mit bis zu 30Ampere Ladestrom laden.

Weiter ist eine 90A Lichtmaschine an unserem Motor montiert. Unterstützt wird das Ganze durch einen AEROGEN 4 Windgenerator der Firma LVM. Dieser liefert bei Fahrt mit halbem Wind der Stärke 4 bereits um 5 Ampere. Das ist ausreichend, um die komplette Navi-Elektronik während der Fahrt zu speisen.
Eine 85 Watt-Solar-Zelle ist mittlerweile auch am Geräteträger montiert und gibt uns ein wenig mehr Unabhängkeit vom “kombinierten Gummi-Kupfer-Festmacher”. 


Verteilt wird der Strom über 3 Schaltpanele mit beleuchteten Schaltern und Glassicherungen. Die Beschriftung ist mit Hilfe eines brother P-TOUCH selbst hergestellt- ideal dafür hat sich das schwarze 6mm Tape mit weißer Schrift bewährt.

Überwacht werden alle Systeme von zwei NASA Batteriemonitoren an denen man neben den aktuellen Ent-/Ladeströmen auch den Ladezustand der Batteriebänke in Prozent und Ah und die voraussichtlich verbleibende Nutzungszeit in Stunden ablesen kann.

Wichtig ist auch die komplette Umrüstung der gesamten Beleuchtung auf LED-Technologie.






Navigation / Elektronik

Die Navigation umfasst selbstverständlich die aktuellen Papierseekarten unseres Heimatrevieres und der jeweiligen “Urlaubsgebiete”.

Gestützt wird dies durch digitale Seekarten der Firma NV-Verlag.




Mit den  digitalen Seekarten kann man am fest installierten BordPC arbeiten. Dieser ist in der Naviecke mit 12Zoll - Monitor, Tastatur und Maus untergebracht Um auch im Cockpit auf die Daten zugreifen zu können, bzw. den Rechner zu bedienen, ist hier ein Touch-Screen- Monitor montiert. Hier sitzt auch das GPS-Empfangsmodul NAVI-LOCK. Mittlerweile ist auch ein HP - Multifunktionsgerät fest installiert - immer wieder kam es vor, dass wir etwas kopieren oder drucken mussten - das ist jetzt jederzeit machbar.






Sat-Telefon mit externem Hörer unten




Aussenschirm des BordPCs mit wasserdichter Tastatur




Für eine Internet-Verbindung in Festland-Nähe sorgt ein mobiler WlLan-Router (Huawei E5), der bis zu 5 Endgeräte per Wireless-Lanmit einander vernetzt. Somit kommen BordPC, Tablet-PC und unsere Netbooks ins Internet via t-mobile. Abseits vom Handynetzempfang sorgt unsere festinstallierte Globalstar-Satelliten-Telefonanlage für eine Internetverbindung - allerdings nur mit Modem-Geschwindigkeit (9,6Kbs) -dies reicht jedoch für NAVTEX, Email und Wetterkarten-, Meldungen.



Komplettiert wird das System durch unsere  Radar-Kartenplotter-Overlay anlage von Lowrance. Hier handelt es sich um einen HDS-Plotter mit Navionics Seekarten und einem Broadband Radar-Scanner. Vorteil dieses Systems ist der minimale Energieverbrauch (knapp 1/3 von konventionellen Radaranlagen) und der minimalen Energieemission (ein BroadbandRadar sendet mit knapp 1/2000 der Sendeenergie einer “normalen” Radaranlage, d.h. mit noch weniger als der Sendeenergie eines Mobiltelefones). Das bedeutet für mich als Schrittmacher-Patient  - KEINE BEEINFLUSSUNG des Schrittmachers durch HF-Strahlung und Elektromagnetismus. Aber auch für “normale” Menschen ist es ein sicheres Gefühl, wenn das Radar einem nicht dauernd in den Kopf pulst.....

Für zusätzliche Sicherheit versorgt ein AIS-Empfänger mit eingebautem Multiplexer den Bord-PC und den Lowrance HDS-Plotter mit Daten der “sichtbaren” Schiffe in der Umgebung.






AIS-Targets werden als Dreiecke in der Karte dargestellt.




Windgenerator, kleine weiße Sat-Telefonantenne und Broadband-Radom von Lowrance


Sicherheit

Vorne auf dem Vorschiff führen wir eine 4 Personen Rettungsinsel mit.
Unsere beiden "Offshore-Rettungswesten" mit jeweils 275N-Auftrieb sind mit AIS-Rescue-Sendern ausgestattet, die unsere Position live im Falle des "Überbordgehens" in einem großem Umkreis per AIS auf den Plottern anzeigen.
Eine Ausstattung zur "Ersten Hilfe" ist in einem in der Navi-Ecke angebrachten und somit gut zu erreichenden Koffer, der mit Materialien zur schnellen Wundversorgung gefüllt ist. Unser Medical-Bag ist eine über-komplett ausgestattete “Trauma-Tasche”, die wir nach unseren eingenen Erfahrungen und Bedürfnissen befüllt haben.

Hier findet man neben allgemeinen Standard-Medikamenten (Seekrankheit, Juckreize, Fieber, Allergien, Kreislauf,...) auch eine erweiterte Ausstattung an Materialien für die Erstversorgung - hierzu gehören Dinge zur Stabilisierung und Fixierung von Brüchen ebenso wie Materialien für Infusionen, und ein spezielles Zahn-Kit, mit dem man provisorische Füllungen und Klebungen durchführen kann.

An Bord sind an wichtigen Punkten (Pantry, Maschine, Vorschiff) Hand-Feuerlöscher angebracht. In der Pantry ist zusätzlich eine Löschdecke aufgehängt.

An Bord führen wir eine wasserdichte “Notfall-Tonne” mit. In dieser sind Kopien von persönlichen Dokumenten, ein Satellitentelefon, Batterien und weitere wichtige Utensilien wie Signalmittel.

Namu ist selbstverständlich auch mit zwei Not-MOB-Lichtern und festem Rettungskragen ausgestattet, welche im Cockpit greifbar sind. Am Spiegel befindet sich eine Not-Badeleiter in einer Tasche, die man vom Wasser aus erreichen kann. Da am Heckkorb in der Mitte eine extralange Badeleiter ist, kann man hier bequem einsteigen.


























kleiner Verbandkasten am Niedergang












Löschdecke in der Pantry





fest installierter Tresor nicht nur für Munition


 

Bekleidung

Bekleidung ist sicher auch Geschmackssache - doch geht es hier um mehr.
Bekleidung ist im Sportbereich Schutz- und Sicherheitsausrüstung in hohem Maße.
Deshalb verwenden wir seit nunmehr 10 Jahren fast ausschließlich Funktionsbekleidung der Firma JACK-WOLFSKIN. Gerade die hochwertigen Fleece-Produkte bieten neben  hochwertiger Verarbeitung / Strapazierfähigkeit eine hohe Langlebigkeit und einen angenehmen “Wohlfühl-Faktor” auch bei unwideren Bedingungen.

Unser derzeitiges Ölzeug ist von einem großen namhaften Marke-Discounter. Es wurde im Frühjahr zu einem wirklich günstigen Preis angeboten....Wir werden sehen, wie es sich in der Praxis bewährt.

 


Webradio MIRADOURO.pt von MIRADOURO ® - ALEXANDRO PESTANA - SÃO VICENTE - MADEIRA - Portugal


Unsere Partner



Das sind Firmen, bzw. Vereinigungen, mit denen wir gute Erfahrungen haben, bzw. die uns unterstützen









[SeguRisk]
       praktische Krisenabsicherung
    
Langzeitnahrung - Wasserfilter
             Entsalzungsanlagen
















Nautische Vereinigung Oldenburg e.V.